In diesem fünf minütigen Artikel gebe ich Ihnen Tipps & Tricks aus meiner langjährigen Erfahrung im Bereich Online-Training und digitales Präsentieren. Ich empfehle Ihnen bevor Sie starten, auf die von mir folgenden drei Hinweise zu achten und Sie sich gern zu Herzen nehmen.

Was im Internet nicht zu unterschätzen ist, ist den Fokus Ihrer Teilnehmer wie in einem spannenden Film zu halten. Ihr Publikum hat es im virtuellen Raum wesentlich leichter mit einem Klick ihr Seminar zu verlassen und das gegebenenfalls ohne eine Begründung. Das stellt Sie vor die Aufgabe mit wirklich relevanten und interessanten Inhalten Punkten zu müssen. Wie halten Sie also Ihre Gäste online “bei der Stange”?

Bitte versetzen Sie sich als erstes in die Lage des Zuschauers. Wenn Sie sich selbst mal ein online Tutorial anschauen, wann haben Sie den Punkt erreicht und schalten weg? Achten Sie gern darauf, was Sie persönlich gut finden und was bei Ihnen selbst gar nicht gut ankommt. Nun ist es wichtig, nicht die gleichen Fehler zu machen.

1. Online Trainings: Es soll Spaß machen

Ihre Motivation sollte sein: Meine Teilnehmer sollen Spaß haben. Gewöhnen Sie sich gern an den Gedanken ein Entertainer im Internet zu sein, der oder die mit Wissen und cleveren Methoden für gute Learnings, aber vor allem für Unterhaltung sorgt. Sie als Person und Ihre Motivation sind nun noch viel wichtiger, da Sie in der Lehrfunktion nur bedingt individuell auf ihr Publikum einwirken können. Fragen Sie sich gern selbst: Wie schnell lassen Sie sich selbst ablenken z.B. vom Handy, oder surfen nebenbei auf anderen Seiten. Es entscheidet nun der Spaßfaktor, und die Relevanz der Präsentation, ob ihr Publikum Ihnen folgt oder wegzoomt.

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2. Warum soll sich das jemand anschauen?

Die Teilnehmer kommen zu Ihrer Veranstaltung mit einem Ziel und einer bestimmten Erwartungshaltung. Klären Sie gern vorab, warum sich die Menschen oder Kinder eine Stunde lang, oder mehr, die Zeit nehmen wollen, um Sie auf dem Monitor zu sehen? Nehmen Sie darauf Bezug und machen es zu Ihrer inhaltlichen Grundlage. Beim E-Learning ist es essenziell den Nutzern permanent und glasklar zu vermitteln, welchen Vorteil sie haben und warum sie “eingeschaltet” bleiben sollten. Die Frage “wozu brauche ich das?”, sollte von Ihnen am Anfang beantwortet sein und gern zwischendurch wiederholt werden. Behalten Sie das Ziel stets im Auge – wie im echten Leben.

3. Probieren geht über studieren

Bevor Sie ins kalte Wasser geschmissen werden, rate ich Ihnen jedes Modul und jede anzuwendende Funktion im virtuellen Raum mit einem Publikum Ihres Vertrauens zu testen. Laden Sie sich eine kleine Gruppe von Kollegen und Bekannten ein und gehen Sie alle Aspekte in diesem Format des Rollenspiels durch. Ihre Testteilnehmern dürfen dann in der Beobachtung auf die folgenden Aspekte achten, um Ihnen ein wertvolles Feedback zu geben:

  • Inhaltliche Struktur
  • Format und Durchführung
  • Lesbarkeiten der Folien
  • Zeitmanagement
  • Verständlichkeit
  • Funktionalität der Anwendungen
  • Vielseitigkeit oder Monotonie
  • Optische Erscheinung und Hintergrund
  • Ton, Stimme und Sprechverhalten
  • Spannung, Spiel und Abenteuer

Trauen Sie sich ruhig all diese Punkte im Vorfeld abzuklären in einem Testdurchlauf. Besonders, wenn Sie noch unsicher sind, rate ich Ihnen vorab zu üben. Ihre online Audienz spürt Ihre mögliche Abneigung mit der Technik oder auch eine gewisse Unsicherheit, die ja am Anfang auch ganz normal ist. Mit genug Übung vorab lassen Sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen und sorgen dafür, Ihre Expertise, Glaubwürdigkeit und die gewünschten Lerninhalte gezielt rüberzubringen. Und glauben Sie mir, kein Performer ist als Meister vom Himmel gefallen – egal, ob live oder digital. Wir werden alle erst mit der Praxis richtig gut. Also, üben, üben üben. Ich stehe Ihnen ebenfalls unterstützend zur Seite.

Denken Sie gern dran: Mit Lockerheit, Spaß und einer guten Portion Humor lernt jeder Teilnehmer nicht nur freiwillig, sondern selbstmotiviert.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ganz viel Erfolg, viel Spaß und bleiben Sie cool, wenn etwas nicht so funktioniert wie geplant. That’s life und jeder hat dafür Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Sina Landorff